Prison's Dialogue
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Im Exil lebende ehemalige politische Gefangene (Iran)
 

 


7053-DEUTSCHLAND-IRAN-HUNGERSTREIK

MOD-DATE: 07/26/09 12:58:33 
GERMANY-26.09.2009-7053-DEUTSCHLAND-IRAN-HUNGERSTREIK

GERMANY: STORY   7053
7053-DEUTSCHLAND-IRAN-HUNGERSTREIK BERLIN 26.09.2009 
 ATMO MIT O-TÖNEN IN DEUTSCHER SPRACHE DURATION:02:29
SOURCE:RTV
INTRO:
HEADLINE: Exil-Iraner beenden Hungerstreik am Brandenburger Tor.

FERNSEH- UND INTERNETBESCHRÄNKUNGEN~** KEINE **~ 
INHALT: RTV, BERLIN, 26.07.2009 (GNF/1005) 
1. TOTALE BRANDENBURGER TOR UND ZELTE DER STREIKENDEN DAVOR
2. PLAKAT AUF BODEN ZU HUNGERSTREIK FÜR DIE FREILASSUNG ALLER POLITISCHEN
GEFANGENEN IM IRAN
3. TOTALE HUNGERSTREIKENDE RUFEN SOLIDARITÄTS-PAROLEN
4. VERSCHIEDENE EINSTELLUNGEN HUNGERSTREIKENDE FORDERN IN PAROLEN FREIHEIT
FÜR DIE POLITISCHEN GEFANGENEN IM IRAN
5. O-TON MITORGANISATORIN MOJDEH ARASSI ("Wir wollten eigentlich mit
diesem Hungerstreik die Aufmerksamkeit auf die heutige Situation im Iran
lenken und das haben wir geschafft. Die Presse war sehr präsent. Das ist ein
Schritt, mit anderen Schritten, die überall in aller Welt gemacht werden, um
die Protestbewegung im Iran zu unterstützen, und unsere Forderung war die
sofortige Freilassung der politischen Gefangenen und die Abschaffung der
Todesstrafe.")
6. ZWEI EINSTELLUNGEN ESSENDE MENSCHEN VOR ZELT
7. MENSCHEN SITZEN ESSEND UNTER ZELTDACH
8. VERSCHIEDENE EINSTELLUNGEN MENSCHEN BEDIENEN SICH AN BUFFET
9. VERSCHIEDENE EINSTELLUNGEN TEILNEHMER DER HUNGERSTREIKAKTION ESSEND UND
IM GESPRÄCH UNTER ZELTDACH
10. VERSCHIEDENE EINSTELLUNGEN PLAKATE UND FOTOS VERLETZTER DEMONSTRANTEN
IM IRAN
11. ÄLTERE DAME MIT ENKELIN AUF DEM SCHOSS MACHT MIT FRIEDENS-ZEICHEN
12. TOTALE ZELTE DER HUNGERSTREIKAKTION VOR BRANDENBURGER TOR
 
TEXT: 
    Die Hungerstreikaktion von Exil-Iranern vor dem Brandenburger
Tor in Berlin ist am Sonntag mit einem gemeinsamen Frühstück beendet worden.
"Wir wollten eigentlich mit diesem Hungerstreik die Aufmerksamkeit auf
die heutige Situation im Iran lenken und das haben wir geschafft", zog
die Mitorganisatorin Mojdeh Arassi Bilanz. "Das ist ein Schritt, mit
anderen Schritten, die überall in aller Welt gemacht werden, um die
Protestbewegung im Iran zu unterstützen", fügte sie hinzu. Die Aktivisten
hatten einen dreitägigen Hungerstreik durchgeführt und die sofortige
Freilassung der politischen Gefangenen und die Abschaffung der Todesstrafe im
Iran gefordert.
    Im Iran hat die Opposition unterdessen nach dem Tod eines inhaftierten
Demonstranten die geistliche Elite des Landes aufgefordert, sich für die
Freilassung von Gefangenen einzusetzen. "Wir sind sehr besorgt über ihren
physischen und psychischen Gesundheitszustand. Die verhängte Staatsicherheit
 
sollte enden", hieß es am Wochenende in einer über die Internetseite
"Ghalamnews" verbreiteten Erklärung gemäßigter Kräfte. "Der
einzige Ausweg aus dieser Situation ist die umgehende Freilassung der
Verhafteten." Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehörten mehrere bei den
Wahlen unterlegene 
Kandidaten sowie der ehemalige Präsident Mohammed Chatami. In Berlin
protestierten am Sonntag erneut rund 200 Menschen vor dem Brandenburger Tor
gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran.
   Einem Bericht der halb-staatlichen Nachrichtenagentur Ilna zufolge
planen die Oppositionsführer eine Trauerfeier für die bei den Protesten nach
der Wahl vom 12. Juni getöteten Menschen. Bei der Veranstaltung, für die kein
Datum genannt wurde, seien keine Reden vorgesehen, teilten die beiden
unterlegenen Kandidaten Mirhossein Mussawi und Mehdi Karubi laut Ilna mit.
 
    Stattfinden soll die Zusammenkunft auf dem Gebetsgelände Mossala, wo
Zehntausende Menschen Platz finden. Schiitische Muslime gedenken ihrer
Verstorbenen zu drei verschiedenen Anlässen, darunter dem 40. Todestag ihres
Ablebens. Staatlichen Medien zufolge starben mindestens 20 Menschen bei den
Unruhen nach der Wahl.  
   Augenzeugen zufolge kam es am Samstag in Teheran nahe des belebten
Vanak-Platzes erneut zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und
Hunderten Demonstranten. Die Menge hätte Mussawis Namen gerufen und eine
Wiederholung der Wahl gefordert. Mindestens zwei Demonstranten seien
geschlagen und festgenommen worden. Die Reformbewegung wirft der Regierung
Wahlfälschung 
vor, was diese bestreitet. Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad war zum Sieger
der Abstimmung erklärt worden. 
 

Die Quellen:
1. Che, schah, Shit, ElefantenPress, S.45
2. Spiegel vom 24. Juni 1968, Nr. 26, 22. Jg, S. 42
3. ebd.

4. Spiegel, 24. Juni 1968, Nr.28, 22. Jg
5. Bericht eines iranischen Studenten von 1968 in der BRD.
6. Analyse und Kritik Nr. 377, 5. April, S.8.
7. ebd.
8. ebd.
9. Statistisches Jahrbuch der Deutschen, 1995, 5. S. 68.
10. AK Nr. 377, 5. April 1995, S.8.
11. Koch-Arzberg,Claudia, Die schwierige Integration. West deutsche Verlag 1985, S. 5, Zitat, Mehrländer 1978, S. 115

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Februar 2003 Nr.1

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