10. Dezember - internationaler Tag der Menschenrechtserklärung und „Nein-Tag” zur Islamischen Republik Iran
Die aktuellen, weit verbreiteten, landesweiten Massenproteste im Iran zeigen erneut, dass die iranische Bevölkerung sich nach Freiheit, Demokratie und Unabhängigkeit sehnt, die Islamische Republik Iran ablehnt und an deren Sturz arbeitet.
Erneut wurden in den letzten Monaten Hunderte von engagierten, freiheitsliebenden Menschen in mittelalterlichen Folterkammern des iranischen Regimes auf brutalste Weise schikaniert, gefoltert und ermordet wie schon Tausende von Oppositionellen in den letzten 30 Jahren.
Es ist an der Zeit, dass die freiheitsliebende, fortschrittliche, linke und demokratische iranische Opposition weltweit gemeinsame Aktionen gegen die Islamische Republik Iran organisiert, welche das Haupthindernis für die Verwirklichung von Freiheit, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit im Iran darstellt.
Wir beabsichtigen, zum Gedenken an alle Menschen, die ihr Leben für Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit geopfert haben, den 10. Dezember, den internationalen Tag der Menschenrechtserklärung als einen internationalen Tag gegen die Islamische Republik Iran zu nutzen. Hierzu versammeln wir uns am 10. Dezember 2009 vor dem niederländischen Parlament und vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Zugleich finden Aktionen auch in anderen europäischen Städten statt, um die Islamische Republik Iran vor den Augen der Welt wegen ihrer andauernden Menschenrechtsverletzungen zu verurteilen.
Wir fordern alle freiheitsliebenden Menschen überall in der Welt auf, etwas gegen Terror, Folter und Hinrichtungen im Iran zu unternehmen und unsere Aktionen zu unterstützen, in welcher Form auch immer.
Leitlinien unserer gemeinsamen Aktionen sind:
- Kampf für die Freilassung aller politischen Gefangenen;
- Engagement für die Rechte von ArbeitnehmerInnen, Frauen, Studierenden; SchülerInnen und aller Schichten der iranischen Bevölkerung;
- Aktivitäten für die Gründung einer “Wahrheitskommission” für die Untersuchung der Situation in den iranischen Gefängnissen sowie der Mordanschläge und Hinrichtungen an Oppositionellen im In- und Ausland durch das iranische Regime und rechtliche Verfolgung der entsprechenden Verbrecher;
- Aktivitäten für die Entsendung internationaler Delegationen (mit Unterstützung von Juristen, Rechtsanwälten ohne Grenzen und politischen und kulturellen Persönlichkeiten) für die Untersuchung der Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen durch die Islamische Republik Iran;
- Kampf für die Abschaffung von Todesstrafe und Folter sowie aller anderen menschenunwürdigen Strafen;
- Abschaffung des Unterdrückungsapparats des Regimes;
- Respekt vor dem Prinzip der Gleichberechtigung insbesondere von Frauen, ethnischen Minderheiten und Andersdenkenden;
- Trennung von Staat und Religion;
- Uneingeschränkte politische Freiheiten wie Meinungs-, Presse-, Versammlungs-, Demonstrations- und Koalitionsfreiheit.
Demonstration, am Donnerstag, 10.Dez.09(12-18 Uhr)
vor nied. Parlament- Den Hag
Aktionsgemeinschaft für demokratischen Pluralismus, Freiheit und soziale Gerechtigkeit
im Iran-Europa Kontakt: Tel: 004917622084732/ 004917681070443,